Donnerstag, 9. April 2015

KLOMUNE: Die ersten Freemen/Freewomen sind los!

Wie sagt man so schön? Der Frühling kann kommen! Ich hatte ein ziemlich buntes Osterwochenende in der Schweiz. Zwei Städte besuchte ich, um Menschen zu treffen, und beide Begegnungen waren sehr wertvoll. 

In B., Kanton Zürich, gab es ein Treffen zum Thema Freeman. Was ist ein Freeman? Das ist einer oder eine, der/die behauptet, so richtig frei zu sein vom System. Er oder sie proklamiert damit sich selbst zu seinem System. Dies zu tun, hat Folgen. Der Freeman, den wir trafen, hat unter anderem zweieinhalb Stunden mit seiner Gemeinde debattiert, bis diese ihm recht gab. Er sei also frei und im Recht. Leider hat er dies (noch?) nicht schriftlich. Ein bekannter Freeman aus Österreich ist Joe Kreissl. Auf Youtube finden sich viele Filme, in denen Freemen wie Kreissl erzählen, wie sie sich selbst sehen und wie das System darauf reagiert. 

Wer sich als Freeman/Freewoman bezeichnet, hat eineVorstellung von Freiheit, die schon seit langer Zeit nicht möglich scheint. Und ja, es werden immer mehr Menschen, die merken, wie unfrei sie waren/sind. Man wird in Arbeit gehalten und verliert dabei seine Integrität. Wer keine Arbeit hat oder nicht mehr arbeiten kann, wird an der kurzen Leine gehalten von diversen Firmen, die immer noch im Irrglauben sind, dass sie dem Staat dienen. 

Ein Staat hat andere Aufgaben als das Pushen einer Wirtschaft, die Natur und Mensch schaden zufügt. Selbstverständlichkeiten wie Wahrheit, Freies Denken, ein soziales Miteinander sind so gut wie verbannt aus der Vorstellung von Firmenmitarbeitern. Sie ignorieren Briefe von "Bürgern", die sich auf Menschenrechte, Freiheit und die Wahrheit berufen. 

Der Trend geht zu Isolation, immer mehr Kontrolle und Repression (wirtschaftlich und körperlich) und zum gläsernen Menschen, der anhand von Zahlen (Geld aus Papier) beurteilt wird. Auf Moneyhouse.ch kann jeder sehen, wer mit welchen Zahlen (Geld aus Papier) belastet bzw. beladen ist. Unser Internet, unser Kaufverhalten, unsere Handys werden überwacht. Die Credit Suisse hat ihr Kreditkartengeschäft an eine Firma abgegeben, die sämtliche Daten frei benutzen kann, da sie keine Bankenlizenz hat, das sogenannte Bankgeheimnis fliegt auf. Dreckige Geschäfte in Millionen- bzw. Milliardenhöhe sind legal. Bürger werden gezwungen, für jeden Penny alles zu geben, um ihr Überleben zu sichern. Nun ist es schon wieder passiert. Diesmal in den USA: Eine sechsköpfige Familie starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung wegen Benutzung eines Stromgenerators. Die Vorgeschichte ist dieselbe wie neulich in Deutschland und in Griechenland: Der Staat hat den Familien den Strom abgedreht, weil sie nichts mehr wert waren, sprich kein Geld hatten, um Strom zu bezahlen. Freiheit geht wirklich anders. 

Freeman/Freewoman zu sein verstehe ich als eine Art Kurskorrektur und einen bewussten Schritt in die Zukunft. So bewusst, dass vielen das Verständnis für diesen Standpunkt abgeht. Immer mehr Menschen verstehen aber diese Position. Und immer mehr machen sich Gedanken über ihr Leben, ihre falschen Konditionierungen, über eine andere Möglichkeit, hier zu existieren. Frei vom System. Ob das System auch mitmacht und mal einen Schritt mit uns geht? Walk in my shoes just for one day... 

Das Treffen im Städtchen B. war hochinteressant. Da war eine bunte, spürbare Energie und eine Bereitschaft, zusammenzuhalten. Und viel Weisheit war zu spüren, alle kannten die Schattenseiten des Menschseins. Es ist nicht nur das System, das uns im Schatten hält. Da ist noch die Resonanz des Menschen, seine Art zu reagieren. Auf der emotionalen Ebene haben alle viel zu tun und können voneinander lernen. Erst recht, wenn sie glauben, sie wüssten schon alles besser. Ich danke für ein oder zwei Spiegel, die mir beim Treffen entgegengehalten wurden. Und freue mich auf weitere Begegnungen mit den Menschen von B. Im Moment bin ich leider so überflutet mit Informationen, dass ich an dieser Stelle einen Punkt setzen muss. Es fühlt sich alles sehr vielversprechend an. Und der Frühling hat schon mal sein Versprechen gehalten und versetzt mich in einen Rausch, der leider von einer verstopften Nase getrübt wird. Zu viele Chemtrails da oben. Demo in Bern ist am 25. April. 

Wir werden uns hoffentlich weiterhin austauschen und möge etwas tolles daraus entstehen. Ein kleines Netzwerk, das funktioniert. Ein Austausch. Eine Möglichkeit. 

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